Die 10 schönsten Kurorte in Österreich: Von Thermalquellen bis Kaisereleganz
Österreich ist weit mehr als ein Land der Skipisten und Alpenseen. Von den Weinregionen bis zu Orten nahe der slowakischen Grenze finden sich zahlreiche Thermen und Kurorte, die Wellness, Natur, geschichtsträchtige Ortskerne und erstklassigen Service in einem Urlaub verbinden. Wir stellen zehn sehenswerte Kurorte in Österreich vor – von Baden bei Wien über Hundertwassers Bad Blumau bis zu Thermalbädern inmitten der Alpen in Bad Gastein.
Für Besucher aus der Slowakei bietet Österreich noch einen weiteren Vorteil: Viele hochwertige Thermen sind ohne lange Anreise erreichbar. Baden bei Wien oder Laa an der Thaya eignen sich für einen Tagestrip, während die Steiermark, das Salzburger Land oder das Salzkammergut eher ein Ziel für ein Wellnesswochenende oder einen längeren Urlaub sind.
1. Baden bei Wien: Kurstadt direkt vor den Toren Bratislavas
Baden bei Wien zählt zu den praktischsten Thermendestinationen Österreichs für Slowaken. Das traditionsreiche Städtchen südlich von Wien vereint den Flair klassischer Kurorte, Weinberge des Wienerwalds und moderne Thermalinfrastruktur.
Herzstück des Kurlebens ist die Römertherme Baden. Die außen markanten, großzügig verglasten Anlagen bieten Becken mit dem regional typischen schwefelhaltigen Thermalwasser. Der Betreiber betont, dass bereits die Römer die heilenden Schwefelquellen von Baden nutzten. Heute verbindet das Bad mehrere Thermalbecken, Saunen und ein Fitnesszentrum.
Der Vorteil in Baden: Die Thermen sind kein isoliertes Resort. Nach dem Baden lässt sich gemütlich durch die Altstadt schlendern, der Kurpark besuchen oder ein Glas Wein in einer der lokalen Heurigen genießen.
Baden eignet sich besonders gut für einen Ausflug: Vormittags Stadtbummel, nachmittags Thermenbesuch, am Abend ein entspanntes Abendessen oder regionaler Wein.
Geeignet für: Paare, Senioren, Tagesgäste und Besucher aus der Westslowakei.

2. Laa an der Thaya: Thermengenuss nahe der slowakischen und tschechischen Grenze
Im Norden Niederösterreichs, inmitten des Weinviertels, liegt Laa an der Thaya. Für viele Slowaken ist es eine besonders gut erreichbare Option für einen Wellnessaufenthalt.
Das Thermenresort Laa nutzt die Quelle Laa Thermal Nord I. Die Thermalquelle sprudelt laut Angaben des Resorts mit etwa 42 °C an die Oberfläche. Das weitläufige Gelände umfasst vielfältige Wasserflächen, eine großzügige Saunalandschaft, Hotel und den Premiumbereich Silent Spa.
Laa punktet durch Vielseitigkeit: Familien finden klassische Thermalbäder, Ruhesuchende Entspannung im Silent Spa und weiteren Relaxzonen.
Das Städtchen selbst versprüht beschaulichen Charme. Die Lage im Weinviertel lädt zu Erkundungstouren – sei es mit dem Fahrrad, zu Weingütern oder anderen Orten Niederösterreichs.
Geeignet für: Paare, Familien, Wellness-Wochenenden und Anreise mit dem Auto aus der Slowakei.
3. Bad Blumau: Kur, die aussieht wie ein Kunstwerk
Bad Blumau gilt als einer der fotogensten Kurorte Österreichs. Grund dafür ist vor allem die außergewöhnliche Architektur des Rogner Bad Blumau, mitgestaltet vom österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser.
Statt eines klassischen Hotelbaus erwarten die Besucher organische Linien, bunte Säulen, Bögen, begrünte Dächer und Gebäude, die scheinbar aus der Landschaft wachsen.
Gerade diese Mischung aus Kunst und Thermalbad macht Bad Blumau auch für Menschen interessant, die normalerweise keine typischen Thermenfans sind.
Der Ort liegt im steirischen Thermen- und Vulkanland, einer Region mit berühmten Quellen, Wein, Kürbiskernöl und sanfter Hügellandschaft.
Hier steht Slow Wellness im Vordergrund – ideal für entspannte Tage. Besonders stimmungsvoll ist es, wenn morgens oder abends der Dampf über den Außenbecken aufsteigt und die Architektur eine märchenhafte Kulisse bietet.
Geeignet für: Paare, Romantikaufenthalte, Architekturbegeisterte und Freunde ruhiger Thermen.
4. Bad Loipersdorf: Thermalwelt für Erwachsene und Familien
Wer klassische Thermen mit familienfreundlichen Attraktionen kombinieren möchte, ist in Bad Loipersdorf richtig – einer der vielseitigsten Thermenorte Österreichs.
Das Thermenresort Loipersdorf besteht aus mehreren Bereichen. Die klassische Thermalzone bietet sieben Innen- und Außenbecken, ein Saunadorf sowie zahlreiche Wellnessangebote. Die Becken haben laut Betreiber etwa 36 °C warmes Wasser.
Familien freuen sich auf Erlebnisbereiche mit Wasserrutschen, Sportbecken und Kinderangeboten. Wer Entspannung abseits vom Trubel sucht, findet im Schaffelbad eine adults-only Wellnessoase mit Saunen und Ruhezonen.
Dieses breite Angebot ist ein besonderer Vorteil: Eltern mit Kindern finden genug Freizeitspaß, Ruhesuchende genießen eigene Wohlfühlbereiche.
Die Region im Südosten der Steiermark ist für ihre Weine, Kulinarik und das angenehme Hügelland bekannt – perfekt für einen ruhigen Kurzurlaub.
Geeignet für: Familien, Paare und Besucher, die Vielfalt bei Pools und Saunen schätzen.

5. Bad Waltersdorf: Ruhe und Erholung im steirischen Hügelland
Bad Waltersdorf steht für die entspannte Seite der österreichischen Kurtradition. Im Thermen- und Vulkanland der Oststeiermark ist der Ort vor allem für all jene ideal, die Ruhe, Thermalwasser, Saunen und Entspannung suchen statt Action im Erlebnisbad.
Das Heilthermen Resort Bad Waltersdorf verbindet Thermalbäder, Wellness, Massagen, kosmetische Behandlungen und therapeutische Anwendungen. Der Betreiber betont die Verbindung von moderner Wellness mit traditionellen Kuranwendungen und regionalen Naturprodukten.
Auch die Umgebung prägt das Erlebnis: Die oststeirische Landschaft aus Weinbergen, Obstgärten und sanften Hügeln lädt zu Spaziergängen und kulinarischen Ausflügen ein.
Für einen lebhaften Partyurlaub ist Bad Waltersdorf nicht gedacht. Die Ruhe ist hier der größte Pluspunkt.
Gerade für einen Herbst- oder Winter-Wellnesstrip ist der Ort eine reizvolle Alternative zu den großen Skiresorts.
Geeignet für: Paare, Wellnessurlaube, Ruhesuchende und Gäste, die Wert auf Regeneration legen.
6. Bad Schallerbach: Tropenflair und Piratenaction mitten in Oberösterreich
Bad Schallerbach in Oberösterreich vereint klassische Thermen, Wellness, einen riesigen Wasserspaß für Familien und großzügige Saunalandschaften in einem Komplex.
Das EurothermenResort Bad Schallerbach besteht aus drei Hauptbereichen: Tropicana bietet exotisches Thermalambiente, Aquapulco ist als Piraten-Erlebniswelt für Familien gestaltet, während die AusZeit eine große Sauna- und Relaxwelt bildet.
Die lokalen Quellen beeindrucken: Das Gesundheitszentrum gibt an, dass die natürliche Schwefel-Thermalquelle aus rund 460 Metern Tiefe stammt und etwa 37 °C warm ist.
Bad Schallerbach eignet sich daher besonders für Familien, in denen Kinder Action wollen, während Eltern Wellness bevorzugen.
Die Stadt liegt rund 35 Kilometer von Linz entfernt und lässt sich daher gut mit einem Besuch in einer der größten österreichischen Städte kombinieren.
Geeignet für: Familien mit Kindern, Mehrgenerationenreisen und Besucher großer Thermen-Komplexe.
7. Bad Ischl: Kaiserliche Tradition im Herzen des Salzkammerguts
Bad Ischl verbindet Kurtradition mit einer der reizvollsten österreichischen Regionen. Der Ort ist geschichtlich eng mit dem Kaiserhaus verbunden und heute perfekter Ausgangspunkt, um das Salzkammergut zu entdecken.
Das Stadtbild prägt die Salzkammergut-Therme, die sich durch ihre Salz- und Solebäder auszeichnet. Gäste können Thermalbäder, den Saunabereich Relaxium, Wellnessangebote sowie den direkten Zugang zum Hotel genießen – eingebettet in beeindruckende Alpenlandschaft.
Bad Ischl ist zugleich mehr als nur ein Thermenort im Bademantel.
Die historische Altstadt, kaiserliche Sehenswürdigkeiten, Konfiserien und die Alpen nähern sich zu einer perfekten Mischung aus Wellness- und Entdeckungsreise an.
Rund um Bad Ischl locken berühmte Seen und weitere Ausflugsziele – ein Aufenthalt lohnt sich definitiv für mehr als einen Tag.
Geeignet für: Paare, Geschichtsinteressierte, Salzkammergut-Fans und Besucher, die Wellness und Ausflüge kombinieren wollen.
8. Bad Hofgastein: Thermalseen mit Alpenpanorama
Bad Hofgastein zeigt, was österreichische Thermen von denen in Flachlandregionen unterscheidet: Vom warmen Wasser aus genießt man hier den direkten Blick auf alpine Hänge.
Herzstück ist die Alpentherme Gastein. Die 36.000 m² große Anlage nutzt das Gasteiner Thermalwasser und bietet verschiedene Themenwelten – von Thermalbecken über Saunen und Familienbereiche bis zu Sport- und Wellnesszonen.
Ein Highlight sind die Außen-Thermalseen: Hier badet man nicht nur im Hallenbad, sondern genießt open-air die Bergkulisse.
Die Gasteiner Quelle sprudelt laut Betreiber mit etwa 46 °C aus dem Gebirge.
Bad Hofgastein ist außerdem ein echtes Bergsportzentrum: Im Winter lassen sich Thermen und Skifahren verbinden, im Sommer locken Wandertouren.
Geeignet für: Skifahrer, Wanderer, Familien und alle, die die Alpen mit Thermengenuss kombinieren möchten.
9. Bad Gastein: Thermalbaden zwischen Fels und Gebirge
Nur wenige Kilometer entfernt präsentiert sich eine ganz andere Welt. Bad Gastein liegt spektakulär am steilen Berghang, geprägt von historischen Hotels, engen Straßen und dem berühmten Wasserfall – eine Kulisse wie kaum anderswo.
Die Felsentherme Bad Gastein wurde direkt in den Alpenfelsen integriert. Die Bäder selbst gelten als erstes öffentliches Thermalbad Österreichs mit Ursprüngen seit 1968.
Das größte Erlebnis ist nicht nur das Wasser, sondern der Ausblick: Von den Außenbecken eröffnet sich die Bergkulisse des Nationalparks Hohe Tauern.
Bad Gastein lockt besonders im Winter: Nach dem Skitag geht es direkt aus der verschneiten Bergwelt ins warme Thermalwasser.
Auch im Sommer lassen sich Baden und Wandern hervorragend kombinieren.
Geeignet für: Paare, Skifahrer, Wanderer und Liebhaber dramatischer Alpenszenerie.

10. Geinberg: Wellness, Thermen und karibisches Flair
Oberösterreich bietet mit Geinberg eine weitere bekannte Kuradresse.
Das Spa Resort Geinberg ist vor allem auf groß angelegten Wellnessurlaub ausgerichtet. Es kombiniert Thermalwasser, Saunalandschaft und diverse Ruhezonen. Teile der Anlage sind von exotischem Urlaubsflair inspiriert und erinnern eher an moderne Wellnessresorts als an klassische Kurbäder.
Geinberg eignet sich besonders für Gäste, die gerne zwei bis drei Tage im Hotel verbringen und die meiste Zeit im Resort bleiben.
Auch das Umland lädt zum Radfahren, Ausflügen oder zum Besuch kleinerer Städte ein.
Im Vergleich zu Bad Gastein oder Bad Ischl stehen hier weniger Geschichte oder Bergpanorama im Vordergrund, sondern das pure Wellnesserlebnis.
Geeignet für: Paare, romantische Wellnessurlaube und Gäste, die möglichst viel Zeit im Resort genießen möchten.
Welches Thermalbad in Österreich passt zu welchen Ansprüchen?
Für Gäste, die keine lange Anreise wollen, empfehlen sich Baden bei Wien und Laa an der Thaya. Familien mit Kindern werden mit Bad Loipersdorf oder Bad Schallerbach glücklich, wo zahlreiche Wasserattraktionen das Thermenerlebnis ergänzen.
Wer romantische Wellness sucht, findet in Bad Blumau außergewöhnliche Architektur und Ruhe. Für die Kombination von Thermalbädern und Alpen sind Bad Hofgastein oder Bad Gastein perfekte Ziele, während Bad Ischl Wellness mit der Entdeckung des Salzkammerguts verbindet.
WEITERLESEN: Weitere Tipps zu Ausflügen, Urlaub, Thermen und Reisen gibt es auf Aktualizovane.sk.
Vor Reiseantritt lohnt sich ein Blick auf die Websites der Thermen: Preise, Öffnungszeiten, einzelne Becken und Zutrittsregeln können sich kurzfristig ändern. Die Römertherme Baden verweist derzeit auf eine Modernisierung der Garderoben ab dem 21. September 2026, Loipersdorf hat für das Jahr 2026 gezielte Wartungszeiträume angekündigt.
Österreichische Thermen sind nicht nur ein Programm für Regentage. Ihr größter Vorteil liegt in der Kombination aus Thermalwasser, erstklassiger Infrastruktur, regionaler Kulinarik und Natur. So lassen sich an einem Tag Bergtouren oder Stadtbummel und abends ein Bad im warmen Außenbecken verbinden.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI aus der slowakischen Originalfassung übersetzt.