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Die 10 schönsten Kurorte in Ungarn: Unsere Auswahl für Wellness-Liebhaber

By Miroslav Malatinský
22. September 2026
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Doba čítania: 7 minúty/minút
SKENDE

Ungarn zählt zu den am besten erreichbaren Kurdestinationen Europas – und das mit einem entscheidenden Vorteil: Für Thermalwasser müssen österreichische und deutsche Besucher meist nicht weit reisen. Vom natürlichen See Hévíz über gigantische Anlagen in Hajdúszoboszló bis zu den außergewöhnlichen Höhlenbädern bei Miskolc finden sich perfekte Orte für ein Wochenende, den Familienurlaub oder entspannte Wellness-Tage. Wir stellen zehn Kurorte vor, die Sie kennen sollten.

Die ungarische Badekultur hat eine lange Tradition. Über die Jahrhunderte entstanden dank der Thermalquellen zahlreiche Kurstädte, in Budapest sind sogar noch Bäder aus der Zeit der osmanischen Herrschaft erhalten. Der offizielle Tourismusverband Visit Hungary listet unzählige Bäder, die praktisch im ganzen Land verstreut liegen.

Besonders spannend: Viele der Bäder lassen sich mit historischen Altstädten, regionaler Küche, Weinverkostungen oder Ausflügen an den Balaton verbinden.

1. Hévíz: Baden im natürlichen Thermalsee

Hévíz ist definitiv anders als die klassischen Thermenanlagen. Im Mittelpunkt steht der natürliche Thermalsee Hévíz – kein künstliches Becken, sondern das größte biologisch aktive, natürliche Thermalsee weltweit zum Schwimmen, so Visit Hungary.

Das Wasser erneuert sich ständig und bietet fast das ganze Jahr über angenehme Badetemperaturen: Im Winter rund 23 bis 25 °C, im Sommer bis zu 36 bis 38 °C, heißt es auf dem Touristikportal.

Aber Hévíz ist mehr als der See: Rund um das Baden ist die Stadt ganz auf Kur- und Wellnesstouristen eingestellt. Es gibt zahlreiche Hotels, Wellnesszentren, Promenaden und vielfältige Unterkünfte für längere Aufenthalte.

Ein großer Pluspunkt ist außerdem die Nähe zum Balaton. Ein Aufenthalt in Hévíz lässt sich ideal mit einem Abstecher nach Keszthely, ans Ufer oder in die Weinregionen der Umgebung verbinden.

Geeignet für: Paare, Senioren, Wellness-Urlauber und alle, die ruhige Erholung suchen.

kupanie v prirodnom termalnom jazere Heviz

2. Hajdúszoboszló: Der Thermalort für den Familienurlaub

Wer einen Ort sucht, an dem Erwachsene und Kinder gleichermaßen Spaß haben, sollte Hajdúszoboszló auf die Liste setzen.

Thermalwasser wurde hier 1925 im Zuge von Bohrungen nach Erdöl und Erdgas entdeckt. Stattdessen sprudelte 73 °C heißes Wasser mit Jod- und Bromgehalt aus dem Boden.

Heute befindet sich hier einer der größten Kurkomplexe des Landes, der klassische Thermalbäder, Strandbecken, einen Aquapark und das Erlebnisbad Aqua-Palace miteinander verbindet. Der offizielle Tourismusverband zählt Hajdúszoboszló zu den TOP-Urlaubsregionen Ungarns.

Es handelt sich nicht nur um einen klassischen Aquapark für einen Tagesausflug – rund um die Bäder ist eine richtige Tourismusstadt mit Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants entstanden.

Hajdúszoboszló liegt rund 22 Kilometer von Debrecen entfernt – einer der größten Städte Ungarns, die sich gut in den Urlaub integrieren lässt.

Geeignet für: Familien mit Kindern, Senioren, Paare und jene, die Thermalwasser mit Aquapark-Action kombinieren möchten.

3. Bükfürdő: Thermalbäder nahe der österreichischen Grenze

Bükfürdő ist gerade für Gäste aus Westungarn und Österreich besonders attraktiv.

Der Ursprung ähnelt anderen Badeorten: 1957 wurde bei einer Ölsuche in etwa 1.200 Metern Tiefe statt eines Bohrlochs für Erdöl Thermalwasser mit rund 58 °C gefunden. Schon 1962 eröffnete das erste Heilbecken.

Inzwischen erlebt man in Bükfürdő eine riesige Thermenlandschaft auf über 18 Hektar mit Dutzenden Becken für Therapie und Spaß sowie mehr als 5.000 Quadratmetern Wasserfläche.

Der Ort selbst ist ruhig, kein Großstadttrubel, alles ist rund um die Therme angesiedelt – ideal für pure Entspannung.

Praktisch ist auch die Nähe zu Sárvár, das nur rund 25 Kilometer entfernt liegt. Beide Orte sind wichtige Kuradressen Westungarns.

Geeignet für: Wellness-Urlaube, Paare und Gäste aus Westungarn und Österreich.

4. Sárvár: Kurtradition und historische Kulisse

Sárvár ist die richtige Wahl für alle, die nicht nur zwischen Hotel und Pool pendeln möchten.

Die Stadt verbindet Thermen mit historischer Atmosphäre und angenehmer Altstadt. Sárvár und Bük sind die bekanntesten Kurregionen im Westen des Landes – ihre Tradition reicht bis in die 1960er Jahre zurück.

Besonders ist das Vorkommen von zwei verschiedenen Heilquellen: Eine erreicht etwa 83 °C, die andere 43 °C – beide mit unterschiedlichen Wirkstoffen.

Im Badekomplex gibt es entspannte Bereiche wie auch Familienzonen. Sehenswert sind außerdem die Altstadt und das Nádasdy-Schloss mit seinem Umfeld.

Als Ziel für einen verlängerten Wochenendtrip von Wien oder Bratislava ist Sárvár oft leichter erreichbar als Thermen im Osten des Landes.

Geeignet für: Paare, Familien, Autofahrer aus Westungarn und alle, die Badeferien mit Stadterkundung verbinden möchten.

Sarvar kupele

5. Eger: Thermalbaden vor historischer Kulisse und Weinregion

Eger ist ideal für alle, die Badegenuss mit Kulturerlebnis kombinieren wollen.

Die Stadt ist für ihre Altstadt, das Schloss, Wein und ihre osmanisch-türkische Vergangenheit bekannt. Untrennbar damit verbunden sind die über 400 Jahre alten Türkischen Bäder mitten in Eger.

Nach dem Baden muss man nicht im Hotel bleiben – alle Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar. Neben dem Schloss locken das berühmte Szépasszony-Tal mit etwa 200 Weinkellern, Weinproben und regionaler Küche.

Gerade diese Mischung aus Thermalwasser, Geschichte, Architektur sowie Wein macht Eger zu einem der vielseitigsten Tipps auf unserer Liste.

Im Gegensatz zu klassischen Kurresorts kann man hier gleich mehrere Tage verbringen, ohne dass es eintönig wird.

Geeignet für: Paare, Freunde historischer Orte und Weinliebhaber, Wochenendtouristen.

6. Egerszalók: Ungarns Thermen mit einzigartigem Salzhügel

Nur wenige Kilometer von Eger entfernt liegt das kleine Egerszalók mit einer Sehenswürdigkeit, die fast exotisch wirkt: dem „Salzhügel“.

Das austretende Thermalwasser bildet weiße, mineralische Terrassen – ein seltenes Naturphänomen, das Egerszalók laut Tourismusportal zu den spannendsten Thermen im Raum macht.

Die Anlage richtet sich vor allem an Gäste, die Wert auf Wellness und Ruhe legen – hier steht Entspannung im Vordergrund, nicht der Trubel eines großen Wasserparks.

Ein großer Vorzug ist die Lage: Mit dem Auto erreicht man rasch Eger. Beide Orte lassen sich gut in einem Urlaub kombinieren: Ein Tag für Wellness, einer für die Burg Eger und das Altstadtambiente, abends Wein im Tal.

Egerszalók bietet nicht nur ein besonderes Heilbad, sondern auch eine der auffälligsten Fotomotive unter Ungarns Thermenzielen.

Geeignet für: Paare, Wellness-Wochenenden und Reisende, die Eger samt Umgebung entdecken wollen.

7. Gyula: Baden mit Blick auf die Burg

Im Südosten Ungarns kann man in Gyula direkt neben der historischen Burg Thermalbaden – diese Kombination ist in Ungarn selten.

Das Gyula Castle Spa und das dazugehörige AquaPalace zählen zu den größten Thermenkomplexen des Landes und bieten spezielle Bereiche für Familien wie für Wellnessgäste. Auch der Saunabereich und die Familienfreundlichkeit werden vom Tourismusverband hervorgehoben.

Die Stadt selbst ist überschaubar und wirkt nicht überlaufen – ideal, um das historische Zentrum gemütlich zu erkunden.

Dominant ist der markante Backsteinbau der Burg, der dem Aufenthalt eine besondere Atmosphäre verleiht – ein Kontrast zu klassischen Resort-Thermen.

Für Besucher aus Österreich und der Slowakei ist Gyula zwar weiter entfernt als Orte wie Bük oder Sárvár, eignet sich dafür besonders gut für mehrtägige Aufenthalte.

Geeignet für: Familien, Geschichtsinteressierte und Ruhesuchende.

8. Harkány: Traditionelles Baden im Süden Ungarns

Ganz im Süden, nahe der kroatischen Grenze, liegt Harkány – seit Jahrzehnten bekannt für Kur und Heilwasser.

Das Harkány Thermal Spa zählt zu den Klassikern unter den west- und südungarischen Thermen und wird auch in offiziellen Broschüren regelmäßig erwähnt.

Für Reisende gibt es einen besonderen Bonus: Die Kur lässt sich ideal mit Ausflügen ins südliche Ungarn kombinieren. In der Nähe liegen die historische Stadt Pécs und das Weinanbaugebiet Villány.

So entsteht ein abwechslungsreicher Aufenthalt: Vormittags in der Therme, nachmittags unterwegs und abends genießt man lokale Küche oder Wein.

Harkány ist vor allem für Menschen geeignet, die klassische Kuraufenthalte bevorzugen – und weniger Wert auf große Aquaparks mit Rutschen legen.

Auch wer auf dem Weg nach Kroatien ist, kann Harkány für einen Zwischenstopp von ein bis zwei Nächten nutzen.

Geeignet für: Ruhesuchende, Paare, Senioren und Reisende Richtung Süden.

9. Miskolctapolca: Höhlenbaden als ganz besondere Erfahrung

Miskolctapolca zählt zu den außergewöhnlichsten Bädern in Ungarn: Das Wahrzeichen sind die Höhlenbäder inmitten von Felsen und Grotten.

Visit Hungary beschreibt Miskolctapolca als Kurort mit eigener Mikroklima und Thermalwasser, das direkt aus den Bergen sprudelt.

Gerade die einzigartige Umgebung sorgt für internationale Bekanntheit. Das Schwimmen zwischen den Felswänden und in Grotten ist ein ganz anderes Erlebnis als ein moderner Aquapark.

Miskolctapolca liegt bei Miskolc – so lassen sich Thermalbaden mit Ausflügen ins Bükk-Gebirge, zur Burg Diósgyőr oder anderen Naturzielen im Nordosten Ungarns verbinden.

Wichtig: Überprüfen Sie vor der Reise immer die aktuellen Öffnungszeiten, eventuelle Umbaumassnahmen und verfügbare Bereiche der Anlage. Änderungen sind, wie bei vielen Thermen, möglich.

Geeignet für: Paare, Fotografen, aktive Reisende und alle, die das Besondere suchen.

Miskolctapolca kupanie priamo v jaskyni

10. Budapest: Europas Thermalhauptstadt

Budapest selbst ist keine typische Kurstadt – aber unter Europas Thermalzentren ein Schwergewicht.

Die Hauptstadt beherbergt einige der spektakulärsten Bäder Europas. Zu den berühmtesten zählt das Széchenyi-Bad, eines der größten Thermenkomplexe des Kontinents, wie Visit Hungary beschreibt.

Ein ganz besonderes Flair bieten die historischen Bäder mit teils orientalistischer Architektur – allen voran das traditionsreiche Gellért-Bad, dessen Jugendstilkomplex zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand.

Der größte Vorteil: In Budapest kann man Thermalgenuss mit klassischem Städtetrip verbinden. Sehenswürdigkeiten wie Parlament, Burgviertel, Donau, Markthallen, zahlreiche Restaurants und das Nachtleben liegen zum Greifen nahe.

Das Bad muss nicht Mittelpunkt der Reise sein – es ist ein Highlight im Programm eines jeden Wochenendausflugs in die Metropole.

Geeignet für: Erstbesucher, Paare, Freundesgruppen und Städtetrip-Liebhaber.

Welches der ungarischen Bäder wählen?

Die Wahl hängt vor allem von den eigenen Erwartungen ab.

Wer einzigartige Naturerlebnisse sucht, wird in Hévíz fündig. Familien schätzen das Angebot in Hajdúszoboszló. Bük und Sárvár sind für Gäste aus Westungarn oder Österreich besonders praktisch. Eger verbindet Thermalwasser, Geschichte und Wein, und in Budapest lässt sich Wellnesstag und Großstadtflair am besten kombinieren.

Ungarn bietet daneben noch zahlreiche weitere Thermalregionen: Makó, Nyíregyháza-Sóstó, Debrecen und viele kleinere Thermenorte gehören zu den vom Tourismusverband empfohlenen Destinationen.

Vor jeder Reise lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Öffnungszeiten, Eintrittspreise und etwaige Umbauphasen – denn diese Daten ändern sich unterjährig regelmäßig.

LESEN SIE AUCH: Weitere Tipps zu Reisen, Ausflügen und Urlaub finden Sie auf Aktualizovane.sk

Übrigens sind die meisten ungarischen Bäder nicht nur im Sommer attraktiv: Gerade Herbst, Winter und Frühjahr bieten sich für entspannte Wellness-Reisen an, wenn sich das Bad im warmen Wasser völlig anders anfühlt als bei Hochsommertemperaturen.

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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI aus der slowakischen Originalfassung übersetzt.

Author

Miroslav Malatinský

Som šéfredaktor portálu Aktualizované.sk a zodpovedám za smerovanie redakcie, kvalitu obsahu a dodržiavanie novinárskych štandardov. Mojou prioritou je prinášať čitateľom rýchle, overené a dôveryhodné správy zo Slovenska aj zo zahraničia, doplnené o širší kontext a zrozumiteľné vysvetlenia. Verím, že kvalitná žurnalistika musí stáť na faktoch, objektivite a zodpovednom prístupe k informáciám. Spolu s redakčným tímom pracujem na tom, aby Aktualizované.sk bolo spoľahlivým zdrojom spravodajstva, analýz a praktických informácií pre každodenný život.

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