Bewaffneter Mann von schwedischer Polizei am Königspalast in Stockholm angeschossen
Am Dienstagabend kam es am Königlichen Schloss im Zentrum von Stockholm zu einem Polizeieinsatz. Die Einsatzkräfte schossen auf einen Mann, der sich laut ersten Berichten aggressiv verhielt und eine Waffe bei sich trug. Der Mann wurde mit schweren, allerdings nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, wie die Polizei mitteilte.
Polizei erhielt Meldung über bewaffneten Mann
Gegen 18:30 Uhr wurden die Polizisten zum Königspalast gerufen. Die Meldung betraf einen Mann, der sich bedrohlich benahm und offenbar eine Waffe dabeihatte.
Der Einsatz ereignete sich im Bereich Lejonbacken nahe dem Kungliga slottet. Die Polizei setzte daraufhin ihre Dienstwaffe ein und traf den Mann.
Laut Polizei wurde der Mann anschließend festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht. Er erlitt schwere Verletzungen, die nach bisherigen Informationen aber nicht lebensbedrohlich sind.
Welche Waffe führte der Mann mit sich?
Die Polizei hat bislang nicht präzisiert, um welchen Waffentyp es sich handelte. Diese Frage ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Die Tageszeitung Expressen berichtete unter Berufung auf eigene Quellen, der Mann habe sich Wachen am Palast mit einem Messer genähert. Demnach soll er die Polizisten sogar aufgefordert haben, auf ihn zu schießen. Diese Darstellung wurde von der Polizei jedoch zunächst nicht bestätigt.
Sein Motiv ist derzeit unbekannt.
Polizei: Keine Gefahr für die Öffentlichkeit
Trotz des Polizeieinsatzes in unmittelbarer Nähe des Königspalastes erklärte die Polizei, es habe keine Gefahr für die Allgemeinheit bestanden.
Nach den Schüssen blieb die Polizei vor Ort und prüfte die Umstände des Vorfalls weiter. Die Behörden betonten zugleich, dass sich erste Meldungen im Zuge der Ermittlungen noch ändern können.
Der Königliche Palast befindet sich im Zentrum von Stockholm und zählt zu den bedeutendsten touristischen und staatlichen Einrichtungen Schwedens.
Vorfall nach jüngstem Angriff in Schweden
Der aktuelle Einsatz folgt nur wenige Wochen nach einem tragischen Angriff an einer weiterführenden Schule im schwedischen Fagersta.
Dort griff im August ein 18-jähriger Bewaffneter mehrere Schüler mit einem Schwert an. Eine 17-jährige Schülerin kam ums Leben, drei weitere Jugendliche wurden verletzt. Die Polizei prüfte im Anschluss auch die Online-Aktivitäten des Tatverdächtigen und das mögliche Motiv des Angriffs. Der Angriff mit dem Schwert sorgte landesweit für Bestürzung.
Nach bisherigen Erkenntnissen steht der Vorfall am Königspalast jedoch in keinem Zusammenhang mit dem Angriff von Fagersta.
Polizei gibt bislang keine weiteren Details bekannt
Die Ermittler rekonstruieren derzeit den genauen Ablauf der Ereignisse sowie die Umstände, die zum Gebrauch der Schusswaffe führten.
Unklar ist bislang, was der Mann unmittelbar vor dem Einsatz tat, woher er kam und welches Motiv er hatte. Ebenso wurde noch nicht bestätigt, ob es sich um einen Angriff auf Wachleute oder eine andere Form gefährlichen Verhaltens handelte.
Auch eine offizielle Aussage zur Art der Waffe und zum Ablauf des Einsatzes steht noch aus.
Solche polizeilichen Maßnahmen unterstreichen, wie herausfordernd die Einschätzung von Sicherheitsrisiken an stark frequentierten Orten sein kann. Bei Meldungen über eine bewaffnete Person müssen die Einsatzkräfte umgehend auf eine potenzielle Bedrohung für Umstehende reagieren.
Aktualizovane.sk hat auch über andere Fälle berichtet, bei denen sich erste Hinweise auf einen bewaffneten Mann nicht bestätigten und Ermittlungen einen anderen Hergang ergaben.
Was bisher bekannt ist
- Die Polizei erhielt die Meldung gegen 18:30 Uhr,
- der Vorfall spielte sich am Königspalast im Zentrum von Stockholm ab,
- laut Meldung verhielt sich der Mann aggressiv und war bewaffnet,
- die Polizei setzte ihre Dienstwaffe gegen ihn ein,
- der Mann wurde getroffen und ins Krankenhaus gebracht,
- er erlitt schwere, aber laut Polizei nicht lebensgefährliche Verletzungen,
- Art der Waffe wurde bisher nicht veröffentlicht,
- sein Motiv bleibt weiterhin unklar,
- laut Polizei bestand keine Gefahr für die Öffentlichkeit.
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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI aus der slowakischen Originalfassung übersetzt.