Ex-Partner soll Frau in Wien bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben – Polizei nimmt Verdächtigen fest
Mit einem brutalen Angriff auf eine 22-jährige Frau beschäftigt sich derzeit die Polizei in Wien. Nach bisherigen Ermittlungen soll ihr 23-jähriger Ex-Partner in der Wohnung auf sie gewartet, sie dann geschlagen und so heftig gewürgt haben, dass sie das Bewusstsein verlor.
Bereits vor dem Übergriff soll er ihr mit dem Tod gedroht haben. Die Polizei prüft Eifersucht als mögliches Motiv.
Ex-Partner soll im Apartment gewartet haben
Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, dem 23. September, gegen 23:45 Uhr im Wiener Bezirk Hernals.
Nach Aussage des Opfers war ihr ehemaliger Partner bereits in der Wohnung, als sie nach Hause kam.
Im Anschluss soll er sie körperlich angegriffen haben.
Laut Angaben der Polizei habe der 23-Jährige sie geschlagen und gewürgt. Die Attacke war so heftig, dass die junge Frau zeitweise das Bewusstsein verlor.
Vor der Tat drohte er ihr angeblich mit dem Tod
Nach dem Polizeibericht soll der Mann der Frau noch vor dem Angriff mit dem Tod gedroht haben.
Die Kombination aus angeblichen Drohungen, Schlägen und Würgen wird nun von den Ermittlungsbehörden untersucht.
Als mögliches Motiv nannte die Polizei Eifersucht. Eine endgültige Bestätigung für dieses Motiv gibt es allerdings bislang nicht.
Aktualizované.sk berichtete zuvor über weitere schwere Vorfälle in Wien, etwa als österreichische Spezialeinheiten einen Mann festnahmen, der im Verdacht stand, illegal Waffenteile zu verkaufen.
Opfer sagte im Krankenhaus aus
Nach dem Angriff wurde die 22-Jährige ins Krankenhaus gebracht.
Dort wurde sie von Polizisten der Station Boltzmanngasse befragt.
Zu den genauen Verletzungen oder zur Dauer ihres Krankenhausaufenthaltes machten die Behörden bislang keine Angaben.
Die Polizei bestätigte jedoch, dass sie während der Attacke das Bewusstsein verlor.
Verdächtiger in anderem Wiener Bezirk gefasst
Die Ermittler fanden den 23-jährigen Tatverdächtigen später an seiner Wohnadresse im Wiener Bezirk Alsergrund.
Dort wurde er festgenommen.
Der Mann ist serbischer Staatsbürger.
Gegen den Tatverdächtigen verfügt die Polizei zudem ein Betretungs- und Annäherungsverbot gegenüber dem Opfer sowie ein vorläufiges Waffenverbot.
Solche Fälle zeigen, dass die österreichische Polizei bei Verdacht auf häusliche Gewalt auch vor einer gerichtlichen Entscheidung präventiv eingreifen kann.
Aktualizované.sk berichtete zuvor auch über einen Fall in Österreich, bei dem eine falsche Polizistin einer organisierten Bande half, Senioren um Hunderttausende Euro zu bringen.
Ermittlungen laufen weiter
Die genaue Abfolge des Geschehens muss nun durch weitere Ermittlungen geklärt werden.
Die Polizei stützt sich bislang vor allem auf die Aussage des Opfers sowie auf gesicherte Beweise.
Der 23-jährige Mann gilt als Tatverdächtiger, für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
WEITERE THEMEN
Eine Gemeinde bei Žilina verlor 77.000 Euro. Betrüger gaben sich als Polizei und NBÚ aus.
Der Vorfall ereignete sich nur wenige Wochen nach weiteren Gewaltverbrechen in Wien, bei denen die Polizei Angriffe zwischen (Ex-)Partnern untersuchte.
Im aktuellen Fall werden die weiteren Untersuchungen sowie eine Entscheidung der Staatsanwaltschaft und des Gerichts entscheidend sein. Bis dahin gilt der Verdächtige nicht als schuldig.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI aus der slowakischen Originalfassung übersetzt.