Spektakulärer Einbruch: Juweliergeschäft in Linz mit Auto gerammt, Täter fliehen in einer Minute mit Schmuck
Ein nächtlicher Einbruch in ein Juweliergeschäft auf der Wiener Straße in Linz erinnerte an eine Szene aus einem Actionfilm. Mindestens drei Täter durchbrachen mit einem Auto den Eingang des Geschäfts, zerschlugen Vitrinen und entkamen nach etwa einer Minute mit Schmuck.
Die österreichische Polizei fahndet derzeit nach der Gruppe. Der genaue Wert der gestohlenen Ware sowie das gesamte Ausmaß des Schadens sind bislang noch nicht bekannt.
Mit dem Fahrzeug direkt in den Eingangsbereich gerammt
Der Einbruch ereignete sich am Donnerstag, dem 24. September, kurz vor 4 Uhr morgens auf der Wiener Straße in Linz.
Nach Angaben der Polizei setzten die Täter einen weißen PKW als Rammbock ein.
Mit dem Wagen fuhren sie rückwärts gegen die verglaste Eingangstür des Juweliergeschäfts, die zusätzlich durch ein Rollgitter gesichert war.
Doch das Sicherheitssystem hielt dem Aufprall nicht stand, sodass sich die Täter einen Zugang verschaffen konnten.
Zwei betraten den Laden, der Dritte wartete am Steuer
Unmittelbar nach dem Aufprall stürmten laut ersten Informationen zwei maskierte Täter in das Geschäft.
Nach den ersten Erkenntnissen wartete ein dritter Komplize im Fluchtfahrzeug.
Im Inneren des Geschäfts zerschlugen die Männer mit Hämmern mehrere Glasvitrinen.
Den Schmuck packten sie anschließend in mitgebrachte Einkaufstaschen.
Vergleichbare Fälle zeigen, dass Diebe häufig Fahrzeuge oder andere gewaltsame Mittel nutzen, um blitzschnell in Gebäude einzudringen. Aktualizované.sk berichtete kürzlich auch über einen Fall in Wien, bei dem Diebe beim Diebstahl von Heizkesseln eine akute Gasexplosionsgefahr verursachten.
Die ganze Aktion dauerte rund eine Minute
Vom Durchbrechen des Eingangs bis zur Flucht soll der gesamte Einbruch nur etwa eine Minute gedauert haben.
Die Täter kehrten anschließend zu ihrem Fahrzeug zurück und verließen den Tatort.
Bisher hat die Polizei keine Angaben dazu gemacht, in welche Richtung die Täter flohen oder ob das Fluchtfahrzeug später gefunden wurde.
Ebenfalls unklar ist, ob das eingesetzte Auto gestohlen war oder im Besitz der Täter stand.
Höhe des Schadens wird noch ermittelt
Die Ermittler versuchen derzeit, den Umfang des gestohlenen Schmucks und die Höhe des Schadens am Geschäft zu beziffern.
Der Sachschaden könnte dabei deutlich höher ausfallen als der Wert des Diebesgutes, da sowohl der Eingangsbereich, das Schutzgitter als auch mehrere Vitrinen schwer beschädigt wurden.
Die österreichische Polizei hat bislang noch keinen Tatverdächtigen festgenommen.
Kriminaltechniker sichern derzeit Spuren, die zur Identifizierung einzelner Mitglieder der Einbrecherbande führen könnten.
Aktualizované.sk berichtete auch von einem weiteren Fall in Österreich, bei dem in Wien eine Spezialeinheit einen Mann wegen des Verdachts auf illegalen Handel mit Waffenteilen festnahm.
Polizei wertet Videomaterial und Spuren aus
Gerade bei derart schnellen Einbrüchen sind Aufnahmen von Überwachungskameras aus dem Geschäft und der näheren Umgebung oft eine wichtige Beweisquelle.
Bisher wurden jedoch weder Fotos noch detaillierte Beschreibungen der Verdächtigen veröffentlicht.
Die Ermittlungen dauern an, die Polizei fahndet mindestens nach drei Unbekannten.
LESEN SIE AUCH
Diebe sollen von einer Baustelle Baugerüste gestohlen haben – Besitzerin sucht dieses Lieferfahrzeug.
Der Fall aus Linz zählt zu den sogenannten „Ram-Raid“-Einbrüchen, bei denen Täter ein Fahrzeug einsetzen, um sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen und den gesamten Einbruch in wenigen Sekunden abzuwickeln.
Entscheidend wird nun sein, ob die Ermittler durch Videoaufnahmen, biologische Spuren oder das Fluchtfahrzeug weitere Hinweise erhalten. Die Schadenshöhe bleibt vorerst unklar.
Foto: AI illustriert
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI aus der slowakischen Originalfassung übersetzt.