Russland warnt Diplomaten: Verlassen Sie Kiew – Angriffe gehen weiter
Russland hat erneut ausländische Diplomaten und Staatsangehörige eindringlich aufgefordert, Kiew zu verlassen und nicht in die Ukraine zu reisen. Das russische Außenministerium teilte weiter mit, dass das russische Militär seine intensiven Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt fortsetzen werde. Die Warnung erfolgt in einer Phase erhöhter Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew.
Die ukrainische Führung wirft Russland hingegen Angriffe auf zivile Ziele und Infrastruktur vor. Moskau weist diese Vorwürfe zurück.
Moskau sendet deutliche Warnung an Ausländer
Das russische Außenministerium hat seinen Appell an ausländische Bürger und das diplomatische Personal wiederholt.
Nach Angaben aus Moskau sollen ausländische Staatsangehörige Kiew verlassen und Reisen in die Ukraine vermeiden.
Die russische Regierung betont, dass Personen, die diese Warnung ignorieren, sich in ernsthafte Gefahr begeben.
Gleichzeitig erklärte Moskau, dass die russischen Streitkräfte weiterhin sogenannte Vergeltungsschläge gegen Kiew ausführen werden.
Es handelt sich hierbei um die Darstellung der russischen Seite. Die Gründe, Legitimität und den Charakter der Angriffe bewerten Moskau und Kiew jeweils sehr unterschiedlich.
Kiew wird weiterhin angegriffen
Nach aktuellen Informationen haben sich die russischen Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt zuletzt deutlich intensiviert.
Kiews Bürgermeister Vitalij Klitschko betonte, dass die Einschläge sowohl Infrastruktur, logistische Einrichtungen, Wohnhäuser, soziale Einrichtungen als auch das Stromnetz beeinträchtigen.
Die Sicherheitslage in der Hauptstadt bleibt daher äußerst angespannt.
Aktualizovane.sk berichtete zudem über einen Vorfall, bei dem eine russische Drohne das Gebäude des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU im Zentrum von Kiew traf.
Dieser Angriff richtete sich gegen eines der sensibelsten Sicherheitsgebäude der Ukraine.
Russland spricht von Vergeltungsschlägen
Moskau bezeichnet seine Operationen als Reaktion auf ukrainische Angriffe auf Ziele in Russland.
Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten den Einsatz von Drohnen mit großer Reichweite deutlich ausgeweitet und attackiert Ziele auch Hunderte Kilometer von der Frontlinie entfernt.
So berichtete Aktualizovane.sk beispielsweise darüber, dass die Ukraine eine russische Raffinerie über 1.300 Kilometer von der Front entfernt getroffen hat.
Kiew argumentiert, dass die Angriffe auf Einrichtungen erfolgen, die mit dem russischen Militär- und Energiesektor in Verbindung stehen.
Selenskyj beschuldigt Putin der Angriffe auf zivile Bereiche
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt, dass die massiven russischen Angriffe die zivile Infrastruktur treffen und gegen die Regeln bewaffneter Konflikte verstoßen.
Diese Vorwürfe stellen die Position der ukrainischen Seite dar.
Der Kreml weist dies zurück und betont weiterhin, dass die russischen Streitkräfte militärische und strategische Ziele ins Visier nehmen.
Dennoch werden aus mehreren ukrainischen Städten regelmäßig Berichte über beschädigte Wohnhäuser und zivile Infrastruktur gemeldet.
Warnung kommt in Phase erneuter Eskalation
Die jüngste Stellungnahme Moskaus verschärft die Spannungen um die ukrainische Hauptstadt erheblich.
Es handelt sich nicht nur um eine allgemeine Sicherheitsempfehlung. Das russische Außenministerium verknüpft die Warnung ausdrücklich mit der Ankündigung, dass massive Angriffe fortgesetzt werden.
Für diplomatische Vertretungen und ausländische Bürger in Kiew ist dies ein weiteres Signal für die sich verschlechternde Sicherheitslage.
Unklar bleibt bisher, wie lange die erhöhte Angriffsintensität andauern wird und in welchem Umfang weitere Operationen geplant sind.
Quelle: Info.sk, TASR
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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI aus der slowakischen Originalfassung übersetzt.