Sabotage in Gelsenkirchen legt Bahnverkehr lahm – 300 Züge betroffen
Ein schwerwiegender Vorfall hat den Bahnverkehr im Ruhrgebiet in Deutschland massiv beeinträchtigt. Unbekannte Täter durchtrennten und entwendeten Kabel entlang der Bahnstrecke in Gelsenkirchen, wodurch Signal- und Steuersysteme außer Betrieb gesetzt wurden.
Infolge dieses Sabotageakts kam es zu regionalen und überregionalen Ausfällen, Umleitungen sowie zum Einsatz von Ersatzbussen. Laut Angaben der Deutschen Bahn waren etwa 300 Züge von den Störungen betroffen.
Hauptbahnhof bis zum Mittag nahezu lahmgelegt
Die Kabel wurden im Bereich Almastraße im Stadtteil Ückendorf beschädigt.
Die Polizei wurde gegen 5:00 Uhr morgens über den Vorfall informiert.
Bereits ab 4:55 Uhr war der Hauptbahnhof Gelsenkirchen für den Zugverkehr gesperrt, was zu erheblichen Einschränkungen im gesamten Bahnnetz der Region führte.
Züge mussten auf anderen Bahnhöfen enden oder Umleitungsstrecken nutzen.
Täter durchtrennten und stahlen Kabel
Nach Angaben der Polizei wurden die Kabel an mehreren Stellen beschädigt.
Einige Kabelstücke wurden komplett entwendet.
Die Ermittler schließen daher nicht aus, dass es sich um einen gezielten Diebstahl von Metall oder anderem Material handelt.
Deutsche Behörden schließen bislang jedoch aus, dass es sich um einen politisch motivierten Sabotageakt handelt.
Diese Möglichkeit kann daher derzeit nicht als bestätigte Tatsache gelten.
In den vergangenen Wochen wurden zudem weitere Angriffe auf die kritische Infrastruktur in Deutschland gemeldet. So berichtete Aktualizované.sk kürzlich über einen Vorfall an der Jänschwalde-Kraftwerksanlage, wo Täter einen erheblichen Stromausfall auslösen wollten.
Signalanlagen ausgefallen
Das Durchtrennen der Kabel führte unmittelbar zum Ausfall der Sicherheitssysteme.
Sowohl die Signaltechnik als auch die Steuerung des Zugbetriebs waren betroffen, weshalb der Zugverkehr in dem betroffenen Bereich eingestellt werden musste.
Die Deutsche Bahn stoppte daraufhin sämtliche Verbindungen in und durch Gelsenkirchen.
Vom Ausfall waren nicht nur regionale Verbindungen betroffen, sondern auch bedeutende Fernzüge zwischen Dortmund, Köln, München, Hamburg und Basel.
Hunderte Züge verspätet oder ausgefallen
Die Auswirkungen waren erheblich.
Nach Angaben der Deutschen Bahn waren durch den Vorfall rund 300 Züge betroffen.
Einige Verbindungen fielen vollständig aus, andere wurden umgeleitet oder vorzeitig vor Gelsenkirchen beendet.
Statt mehrerer Regionalzüge mussten die Verkehrsunternehmen Busnotverkehr anbieten.
Bereits in der Vergangenheit berichtete Aktualizované.sk über ähnliche Vorfälle, etwa als abgerissene Oberleitungen in der Slowakei im Raum Kysuce mindestens 18 Züge lahmlegten und den Betrieb für Stunden zum Erliegen brachten.
Reparaturen am Samstag abgeschlossen
Techniker der Deutschen Bahn begannen umgehend mit der Reparatur der beschädigten Kabel.
Gegen Mittag konnte der Grundbetrieb wiederhergestellt werden, sodass die Züge schrittweise auf die Strecke zurückkehrten.
Dennoch kam es am Nachmittag weiterhin zu Verspätungen und Ausfällen, da die Störung des zentralen Knotenpunkts Auswirkungen auf das gesamte Bahnnetz im Ruhrgebiet hatte.
Polizei sucht die Täter
Die Ermittler versuchen nun herauszufinden, wer für den Kabeldiebstahl verantwortlich ist und welches Motiv hinter der Tat steckt.
Die Polizei geht aktuell von Diebstahl aus, da Teile der Kabel fehlen.
Zudem wird geprüft, ob die Täter wussten, welches Ausmaß der durch sie verursachte Ausfall annehmen würde.
Bislang gibt es keine bestätigten Hinweise, dass der Vorfall in Zusammenhang mit früheren Sabotageakten gegen die deutsche Infrastruktur steht.
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Der aktuelle Fall in Gelsenkirchen zeigt, wie anfällig moderne Bahnnetze für Eingriffe in die Kabelinfrastruktur sind.
Mit nur wenigen Durchtrennungen konnte ein bedeutender Verkehrsknoten im Westen Deutschlands für Stunden lahmgelegt und der Verkehr von Hunderten Zügen gestört werden.
Quelle: Info.sk
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI aus der slowakischen Originalfassung übersetzt.