Schüsse an Schule im Süden Frankreichs: 14-jähriger Schüler festgenommen
Im südfranzösischen Aubagne kam es zu einem Schusswaffenangriff an einer Schule, bei dem der Schulleiter und eine Lehrerin verletzt wurden. Die Polizei nahm kurz nach dem Vorfall einen Verdächtigen fest, bei dem es sich um einen 14-jährigen Schüler der betroffenen Schule handeln soll. Das Motiv der Tat ist bislang nicht bekannt.
Angreifer soll Schüler der Schule gewesen sein
Der Vorfall ereignete sich am Montagvormittag in Aubagne, unweit von Marseille. Nach Berichten französischer Medien gab der Jugendliche mehrfach Schüsse innerhalb des Schulgebäudes ab.
Die Polizei nahm den Tatverdächtigen anschließend fest. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen 14-jährigen Schüler der Schule, an der der Angriff stattfand. Die Staatsanwaltschaft in Marseille bestätigte die Festnahme, gab jedoch bislang keine weiteren Details zur laufenden Ermittlung bekannt.
Laut dem Fernsehsender BFMTV habe der Jugendliche ein Jagdgewehr benutzt, das er zuvor in einem Gitarrenkoffer versteckt hatte. Opfer der Schüsse wurden der Schulleiter sowie eine Lehrerin.
Verletzte außer Lebensgefahr
Der Schulleiter und eine der Lehrkräfte erlitten bei der Schießerei Verletzungen. Nach derzeitigen Informationen sind die Verletzungen jedoch nicht lebensgefährlich.
Französische Medien berichten zudem von einer dritten Person, die leichte Verletzungen davongetragen haben soll. Der Jugendliche wurde nach dem Angriff von Schulangestellten gemeinsam mit Sicherheitskräften überwältigt.
Rettungs- und Einsatzkräfte sicherten nach dem Vorfall das Schulgelände und begannen mit Ermittlungen zu den Umständen des Angriffs.
Minister reisten zum Tatort
Nach dem Angriff ordnete der Premierminister an, dass Innenminister Laurent Nuñez und Bildungsminister Édouard Geffray zum Tatort reisen.
Französische Behörden haben bislang keine Angaben zum möglichen Motiv des Täters gemacht. Die Ermittler untersuchen nun die Hintergründe der Tat, die Herkunft der Waffe sowie mögliche Warnsignale des Jugendlichen vor dem Vorfall.
Polizei weist Zusammenhang mit Studentenprotesten zurück
Frankreich hatte in den vergangenen Wochen Studierendenproteste im Zusammenhang mit der Situation des Bildungswesens erlebt. Einige der Demonstrationen wurden von Zwischenfällen und Gewalt begleitet.
Die Polizei erklärte jedoch laut AFP, dass aktuell keine Hinweise darauf vorliegen, dass die Schüsse von Aubagne mit den jüngsten Protesten in Verbindung stehen.
Sicherheit an Schulen bleibt in Frankreich und Europa Thema
Der Angriff hat die Debatte um die Sicherheit an Schulen erneut entfacht – ebenso wie die Frage, wie Risiko- oder Warnsignale bei jungen Menschen frühzeitig erkannt werden können.
Vergleichbare Vorfälle gelten in Frankreich und auch in anderen europäischen Ländern als besonders sensibles Thema. Die Regierungen beschäftigen sich neben Sicherheitsvorkehrungen auch mit dem Ausbau psychologischer Hilfe für Schülerinnen und Schüler.
Auch in der Slowakei wird nach jüngsten Fällen von Gewalt an Schulen über Schutzmaßnahmen diskutiert. Die Polizei teilte in diesem Zusammenhang mit, dass es derzeit an slowakischen Schulen keine erhöhte konkrete Bedrohungslage gebe.
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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI aus der slowakischen Originalfassung übersetzt.