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Trump droht Iran bei der UNO mit Vernichtung und erwartet nach US-Wahlen Einigung

By Miroslav Malatinský
23. September 2026
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Doba čítania: 3 minúty/minút
SKENDE

US-Präsident Donald Trump hat bei den Vereinten Nationen einen harten Kurs gegenüber Iran eingeschlagen. Er erklärte, dass die Vereinigten Staaten über die Fähigkeiten verfügen, Iran zu vernichten, falls es nicht zu einer Einigung komme. Gleichzeitig zeigte er sich zuversichtlich, dass Teheran nach den US-Kongresswahlen im November zu Verhandlungen bereit sein wird.

Trump sprach am 22. September während der Generaldebatte der UNO in New York. Der Auftritt erfolgte vor dem Hintergrund des weiter angespannten Konflikts zwischen den USA und Iran sowie neuer Hinweise auf mögliche diplomatische Annäherungsversuche.

Trump: Iran muss sich zwischen Einigung und weiterer Eskalation entscheiden

In seiner Rede stellte der amerikanische Präsident das weitere Vorgehen als Entscheidung Irans zwischen einer diplomatischen Lösung und verstärktem militärischem Druck dar.

Trump betonte, die USA seien in der Lage, Iran notfalls zu zerstören. Seine Aussage reiht sich in eine Serie ähnlicher Drohungen gegenüber Teheran ein, die er bereits in den vergangenen Monaten ausgesprochen hatte.

Bereits im Juli hatte Aktualizované.sk berichtet, dass Trump Iran im Falle eines Attentatsversuchs auf seine Person mit „vollständiger Zerstörung“ gedroht habe.

Nun verband er diese Drohung ausdrücklich mit der Forderung nach einer umfassenderen Vereinbarung zwischen Washington und Teheran.

Verhandlungen erwartet Trump nach den Wahlen im November

Zugleich äußerte Trump die Überzeugung, dass nach den US-Kongresswahlen am 3. November neue Chancen für ein Abkommen entstehen könnten.

Seinen Worten zufolge könnte Iran nach den Wahlen eine größere Bereitschaft für Gespräche zeigen.

Ein konkreter Fahrplan oder detaillierte Bedingungen für eine Einigung wurden von Trump jedoch nicht genannt.

Washington bekräftigt jedoch weiterhin, dass das wichtigste Ziel sei, Iran am Erwerb von Nuklearwaffen zu hindern.

Irans Atomprogramm bleibt zentraler Streitpunkt

Trump hob erneut hervor, dass amerikanische Militäreinsätze Iran bislang daran gehindert hätten, sich einer Atomwaffe zu nähern.

Die US-Regierung fordert erhebliche Beschränkungen des iranischen Atomprogramms sowie Kontrollmechanismen zur Überwachung.

Teheran seinerseits betont seit Jahren, dass das iranische Atomprogramm rein zivilen Zwecken diene und weist Vorwürfe, eine Atombombe anstreben zu wollen, entschieden zurück.

Die Beziehungen zwischen Washington und Teheran waren im Jahr 2026 von mehreren heftigen Wendungen geprägt. Im Juni lockerten die USA die Sanktionen auf iranisches Rohöl vorübergehend, um neue Verhandlungen zu unterstützen.

Trump fordert verschärfte wirtschaftliche Isolierung Irans

Gleichzeitig forderte der US-Präsident weitere Staaten auf, den wirtschaftlichen Druck auf Iran zu erhöhen.

Nach Ansicht Washingtons soll Teheran so zu Verhandlungen gezwungen und seine Möglichkeiten zur Finanzierung militärischer und nuklearer Aktivitäten eingeschränkt werden.

Das bedeutet zusätzlichen Druck auf den iranischen Energiesektor, die Handelsbeziehungen sowie den Zugang Irans zu internationalen Finanzströmen.

Gerade wegen der zentralen Bedeutung Irans für den Weltenergiemarkt und seiner strategischen Lage an der Straße von Hormus ist die Lage besonders sensibel.

Iran signalisiert Gesprächsbereitschaft

Trumps Aussagen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem auch aus Teheran vorsichtige Signale für Diplomatie kommen.

Laut vorliegenden Informationen haben die iranischen Vertreter in New York ein Mandat für Gespräche erhalten. Über Vermittler legte Teheran eigene Vorschläge bei den Vereinigten Staaten vor.

Iran deutete zudem an, über eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu verhandeln, sofern Washington den militärischen Druck und weitere Maßnahmen verringert.

Ein direktes Treffen zwischen Trump und dem iranischen Präsidenten Masud Pezeschkian wurde bisher jedoch nicht bestätigt.

In den USA wächst der Druck auf einen Ausgleich

Der Konflikt mit Iran ist in den Vereinigten Staaten inzwischen auch innenpolitisch zu einem wichtigen Thema geworden.

Teile der US-Politik fordern ein rascheres Ende militärischer Operationen sowie mehr Einfluss des Kongresses bei Entscheidungen über die Fortsetzung des Konflikts.

Wie Aktualizované.sk bereits berichtet hatte, verabschiedete der US-Senat eine Resolution, die ein Ende der Militäraktionen gegen Iran ohne ausdrückliche Zustimmung des Kongresses fordert.

Die anstehenden Wahlen im November könnten somit nicht nur Einfluss auf die innenpolitische Lage in den USA haben, sondern auch das weitere Vorgehen Washingtons gegenüber Iran bestimmen.

UNO als Bühne harter Warnungen – und möglicher Diplomatie

Trumps Rede verdeutlichte die doppelte Strategie der US-Regierung.

Einerseits setzte der Präsident auf scharfe militärische Drohungen und mahnte zu verstärktem wirtschaftlichen Druck.

Andererseits betonte er offen, dass er in Zukunft eine Einigung erwarte.

Gerade diese Verbindung aus militärischem Druck und Gesprächsangeboten dürfte die nächsten Wochen im Verhältnis zwischen den USA und Iran prägen.

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Solange jedoch kein konkreter Rahmen für Verhandlungen vereinbart ist, bleibt die Lage unsicher. Trump machte zudem deutlich, dass Washington den Druck auf Teheran so lange fortsetzen will, bis ausgeschlossen ist, dass Iran eine Atomwaffe entwickeln kann.

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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI aus der slowakischen Originalfassung übersetzt.

Author

Miroslav Malatinský

Som šéfredaktor portálu Aktualizované.sk a zodpovedám za smerovanie redakcie, kvalitu obsahu a dodržiavanie novinárskych štandardov. Mojou prioritou je prinášať čitateľom rýchle, overené a dôveryhodné správy zo Slovenska aj zo zahraničia, doplnené o širší kontext a zrozumiteľné vysvetlenia. Verím, že kvalitná žurnalistika musí stáť na faktoch, objektivite a zodpovednom prístupe k informáciám. Spolu s redakčným tímom pracujem na tom, aby Aktualizované.sk bolo spoľahlivým zdrojom spravodajstva, analýz a praktických informácií pre každodenný život.

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